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Die Vorsorgeuntersuchung
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Die Schwangerschaftsvorsorge wird von uns nach den gültigen Mutterschaftsrichtlinien durchgeführt. Wenn wir mit Ultraschall im 2. Monat eine intakte Schwangerschaft mit Herzaktionen in Ihrer Gebärmutter festgestellt haben, erfolgt die erste Laborkontrolle.
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Folgende Untersuchungen werden beim Anlegen des Mutterpasses routinemässig durch-geführt:
- Die Blutgruppe und Antikörper gegen Blutgruppeneigenschaften werden bestimmt.
- der Rötelnschutz wird überprüft.
- Lues (=Syphilis) wird ausgeschlossen.
- Wenn Sie keine Einwände haben, wird ein HIV Test gemacht, um gegebenenfalls das ungeborene Kind so gut wie möglich vor einer Übertragung zu schützen, aber auch, um das Infektionsrisiko von Hebammen und GeburtshelferInnen zu verringern.
- Ein Chlamydientest wird aus dem Urin oder durch einen Abstrich vom Muttermund durchgeführt. Bitte bringen Sie uns ggf. in einem sauberen Gefäß den ersten Morgen-urin.
- Zudem erfolgt eine vollständige gynäkologische Untersuchung, eine Krebsfrüherken-nungsuntersuchung sowie das Abtasten der Brust.
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2-3 Wochen später bekommen Sie Ihren Mutterpass ausgehändigt. Darin werden alle Untersuchungsergebnisse dokumentiert, so dass Sie selbst wie auch alle ÄrztInnen und Hebammen, die Sie im Verlaufe Ihrer Schwangerschaft konsultieren, über alle notwendigen Informationen verfügen. Sie sollten dieses Dokument immer bei sich tragen und zu jeder Vorsorgeuntersuchung mitbringen.
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Zu den Vorsorgemaßnahmen gehören:
- Gespräche mit einer Ärztin oder der Hebamme
- Kontrolle und Dokumentation von Gewicht, Blutdruck und Wachstum der Gebärmutter
- Urinkontrolle auf Blut, Eiweiß, Zucker (wir untersuchen auch auf Bakterien und weiße Blutkörperchen zum Ausschluss einer Entzündung)
- kleines Blutbild mit Kontrolle des Hb(Hämoglobin) zum Ausschluss einer Blutarmut (Anämie) und eines Eisenmangels, je nach Ausgangswert alle 4-8 Wochen.
- Etwa ab der 14. Schwangerschaftswoche die kindlichen Herztöne abhören
- Die Ultraschalluntersuchungen in der 12., 20. und 30. Schwangerschaftswoche
- Einige Krankenkassen bieten zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes einen Glucosebelastungstest (OGT) an, er wird in der 24. Schwangerschaftswoche durch-geführt
- Sollte Ihre Blutgruppe Rhesus negativ sein, bekommen sie in der 28. Schwanger-schaftswoche eine Spritze, die eine mögliche Antikörperbildung gegen Blutgruppen-bestandteile Ihres Kindes unterdrückt.
- Eine Kontrolle auf Hepatitis B erfolgt etwa in der 36. Schwangerschaftswoche
- Ein CTG (CardioTokoGramm = Kontrolle der kindlichen Herztöne mit Registrierung der Wehentätigkeit und Kindsbewegungen) wird ab der 34/35. Schwangerschaftswoche alle 2 Wochen geschrieben.
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Einige Krankenkassen bieten Programme mit zusätzlichen Vorsorgeleistungen an, z.B. eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung in der Frühschwangerschaft, einen Glucose-belastungstest oder Maßnahmen zur Prävention von Frühgeburten. Wir beraten Sie gern zu diesen Möglichkeiten, Sie können sich aber auch selber bei Ihrer Krankenkasse informieren.
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Die Vorsorgeuntersuchungen werden bis zur 30. Schwangerschaftswoche alle 4 Wochen durchgeführt, danach alle 2 Wochen. Bei Risikoschwangerschaften können Kontrollen in kürzeren Abständen und weitere Untersuchungen erforderlich sein. Wir beraten Sie in diesen Fällen gezielt zu den für Sie wichtigen Fragestellungen.
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Bei jeder Untersuchung steht ausreichend Zeit für ein Gespräch zur Verfügung. Sie sind die Expertin für Ihre Schwangerschaft! Ihre Beobachtungen sind uns außerordentlich wichtig. Pflegen Sie Ihr persönliches Gespür und den intensiven Kontakt zu Ihrem Kind! Bei allen Terminen ist Ihr Partner/ Ihre Partnerin herzlich willkommen - wir freuen uns, wenn Sie die Schwangerschaft gemeinsam erleben und gestalten!
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Pränataldiagnostik
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In der Frühschwangerschaft bieten wir Ihnen eine ausführliche Beratung zur Pränataldiagnostik an, das heißt, wir besprechen, welche Möglichkeiten es derzeit gibt, kindliche Fehlbildungen und Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Eltern gehen mit diesem Thema sehr unterschiedlich um. Manche Paare entscheiden sich bewusst gegen eine Pränataldiagnostik, andere sind sehr interessiert und nutzen die Möglichkeiten. Für Paare mit erhöhtem Risiko ist es oft ein sehr schwieriger Prozess, die für sie individuell richtige Entscheidung zu finden. Bitte scheuen Sie sich nicht, genügend Zeit und kompetente Beratung in Anspruch zu nehmen.
Sie haben die Möglichkeit
- einen Beratungstermin bei ihren Ärztinnen
- einen psychosozialen Beratungstermin in einer Beratungsstelle (z.B. pro familia)
- ggf. eine genetische Beratung bei einem/r HumangenetikerIn
- bei schwerwiegenden Fragestellungen eine Konsultation bei einem/r PsychtherapeutIn
zu vereinbaren.
Wichtig ist, dass Sie die für Ihre Situation bestmögliche Entscheidung finden. Hierzu steht Ihnen auch schriftliches Informationsmaterial zur Verfügung.
Links dazu:
unser Flyer: Pränataldiagnostik
BZgA Flyer zum Ausdrucken (pdf-Dokument)
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Selbstverständlich können Sie sich auch von einer anderen Hebamme betreuen lassen. Wir empfehlen die Vorsorgeuntersuchung im Wechsel zwischen Hebamme und Ärztin. So können Sie vom Wissen und den Erfahrungen beider Berufsgruppen profitieren.
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Psychosoziale Unterstützung
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Häufig ist eine Schwangerschaft eine Zeit der Umbrüche und Veränderungen, manchmal kommen alte Probleme wieder hoch. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Belastungen mit uns, Ihrer Frauenärztin, zu besprechen, damit wir gemeinsam nach Lösungen suchen können. Sollten Einzelgespräche nicht ausreichen, arbeiten wir eng mit PsychotherapeutInnen zusammen, die Erfahrung in der Psychotherapie schwangerer Frauen haben und Sie auf Ihrem Weg begleiten können.
Vor allem für traumatisierte Frauen ist es wichtig herauszuarbeiten, wie Sie sich angesichts der tiefgreifenden körperlich/psychischen Veränderungen in der Schwangerschaft und unter der Geburt schützen können vor einer Überflutung von Erinnerungen an frühere Ohnmachtserfahrungen.
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Die Geburt
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Sollten Sie eine Geburtsbegleitung durch eine Beleghebamme wünschen, müssen Sie sich in Köln sehr früh darum kümmern - möglichst vor der 12. Schwangerschaftswoche - die Hebammen sind sehr schnell ausgebucht!!
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Wo Sie Ihr Kind gebären möchten, ob zu Hause oder in einer Klinik, können Sie im Laufe der Schwangerschaft mit uns und Ihrer Hebamme besprechen. Köln verfügt über eine Vielzahl guter Möglichkeiten - schauen Sie sich in Ruhe an, was Sie interessiert.
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Das Wochenbett
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Im Wochenbett betreut Sie die Hebamme. Sie kommt zu Ihnen nach Hause und schaut nach Mutter, Kind und Vater. Nutzen Sie die Chance, stellen Sie alle Fragen und lassen Sie sich alles zeigen, bis Sie sich ausreichend sicher fühlen in der Betreuung des Kindes und bis das Stillen gut klappt. Je kürzer der Krankenhausaufenthalt desto wichtiger ist die Betreuung durch eine kompetente Hebamme im häuslichen Umfeld. 6-8 Wochen nach der Geburt kommen Sie zur Nachuntersuchung in die Praxis. Bei frühzeitiger Terminvereinbarung können wir uns besser auf Ihre Wünsche einstellen. Bei Komplikationen bekommen Sie einen kurzfristigen Termin in der Akutsprechstunde.
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Wahlleistungen in der Schwangerschaft
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Letzte Änderung vom 28.01.2011
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Google Übersetzer
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